Neues aus der Wissenschaft
Abrüsten: Einzelhaken oder Drilling? Eine Glaubensfrage!

Lesen oder hören, ganz wie du magst (auch auf Spotify, Deezer, Google Podcast, Soundcloud & Co) hier

„Abrüsten“ – Der Trend unter Barschanglern…

Drilling oder Einzelhaken? Was ist besser für den Fisch?

Er scheint schon fast eine „heilige Kuh“ unter den Barsch-Anglern zu sein, der Einzelhaken. Das Thema Abrüsten ist immer häufiger in aller Munde. Wer seine Drillinge am Wobbler nicht gegen Einzelhaken tauscht, gilt schon fast als Frevler und muss damit rechnen böse Blicke am Wasser zu ernten. Fest steht, Barsch-Angler fangen häufig viele Fische, wenn es gut läuft, sind Stückzahlen im dreistelligen Bereich pro Tag nicht ungewöhnlich. Es ist logisch, dass von diesen Fischen auch viele zurückgesetzt werden, weil sie aus verschiedensten Gründen nicht verwertet werden können oder man sie nicht verwerten darf. Es ist auch logisch, dass man sich bei einer solchen Vielzahl an gefangen Barschen (und anderen Fischen) gedanken darüber macht, wie man möglichst fisch-freundlich, also fisch-schonend angeln kann. Dass einem sofort der Drilling als Übeltäter für so manchen missglückten Abhakversuch ins Auge sticht, ist vermutlich normal. Also weg mit Drilling und her mit dem Einzelhaken. Abrüsten ist angesagt, aber ist die Sache wirklich so einfach?

Abrüsten EInzelhaken vs Drilling

Bildquelle: barsch-alarm.de

Wissenschaftlich betrachtet bringt der Einzelhaken keine Vorteile

Im oben verlinkten Bild wird zum Beispiel von Johannes Dietel (Barsch-Alarm.de) gezeigt, wie man seine Köder abrüstet und er plädiert dafür, es ihm gleich zu tun, um fisch-schonend zu angeln. In einem kürzlich veröffentlichten Artikel von mir, über Drillinge, Einzelhaken und Widerhaken, habe ich bereits angedeutet, dass es in vielen wissenschaftlichen Untersuchungen keine Unterschiede zwischen Einzelhaken und Drillingen in Bezug auf Mortalität (also Sterberate) der zurückgesetzten Fische gibt. Da diese Erkenntnis auch für mich zunächst neu war, war ich umso erstaunter. Nicht wirklich erstaunt war ich über die Reaktionen von anderen Anglern, die, basierend auf Einzelerfahrungen, meinen Artikel scharf kritisierten. Daher habe ich noch umfangreicher recherchiert und werde die Ergebnisse detailliert hier darstellen. Es bleibt dabei, der Einzelhaken bringt keinen Vorteil. Abrüsten ist nur in wenigen Fällen wirklich sinnvoll. Dass Johannes Dietel seine Köder, wie im Beitrag gezeigt, abrüstet, kann für den Profi durchaus Sinn machen, für einen Einsteiger aber, kann diese Art des Abrüstens deutliche Nachteile bringen. Warum, erkläre ich im weiteren.

Einzelhaken oder Drilling? Verschiedene Studien zum Abrüsten

Viele Arbeiten haben sich mit dem Thema Einzelhaken oder Drilling, also mit dem Abrüsten der Köder, beschäftigt. In den meisten Fällen wurden Versuche an verschiedenen Salmoniden-Arten durchgeführt. Fangen wir also damit an.

Silber-Lachs (Oncorhynchus kisutch) – Abrüsten in Kanada

Bereits 1961 wurde in einer Studie am Silber-Lachs vergleichend die Sterblichkeit zwischen Einzelhaken und Drillingen untersucht. Insgesamt wurden dabei 185 Silber-Lachse gefangen, 77 mit Drillingen, 108 mit Einzelhaken. Die gefangenen Fische wurden markiert und, da die Technik natürlich nicht mit der heutigen zu vergleichen ist, wurde die Mortalität daran gemessen, wie viele von den markierten Fischen zu einem späteren Zeitpunkt erneut gefangen werden konnten. Knapp 21% der mit Drillingen gefangenen Silber-Lachse und 23% der mit Einzelhaken gefangen Silber-Lachse konnten zu einem späteren Zeitpunkt erneut gefangen werden. Ein sehr geringer Unterschied, der statistisch nicht aussagekräftig ist. Also kein Unterschied zwischen Einzelhaken und Drillingen.

Regenbogen-Forelle (Oncorhynchus mykis), Bachforelle (Salmo trutta) und Bach-Saibling (Salvelinus fontinalis) – Abrüsten in den USA

In die gleiche Kerbe schlägt eine Studie aus 2004, die den Effekt des Hakentyps (Drilling, Einzelhaken, Widerhakenlos) auf die Mortalität von den drei genannten Salmoniden-Arten untersucht hat. Geangelt wurde mit Mepps Spinnern und es wurden insgesamt mehr als 1000 Fische gefangen. Die Sterblichkeit war, wie zu erwarten, stark von der Art abhängig, aber generell sehr gering. Die Sterblichkeit war aber nicht vom Hakentyp abhängig! Und obwohl es einen Unterschied in der Zeit gab, die man zum Abhaken eines Fisches braucht (weniger mit widerhakenlosem Einzelhaken), war dieser Unterschied nicht groß genug, um die Mortalität zu verringern! Zur Veranschaulichung der Ergebnisse, habe ich eine Tabelle aus dem Manuskript hier weiter unten angefügt.

Und es gibt ihn doch, den Unterschied beim Abrüsten! Große Bach-Saiblinge (Salvelinus fontinalis) aus den USA – Aber es gibt einen Haken, oder zwei

Eine 1992 veröffentlichte Studie hat ihn dann doch gefunden, den signifikanten Unterschied in der Sterblichkeit zwischen Einzelhaken und Drillingen. Untersucht wurden „trophy sized“, also kapitale Bach-Saiblinge mit einer Durchschnittsgröße von knapp 34 cm. Insgesamt wurden 630 Bach-Saiblinge mit Hilfe von Spinnern, Spoons oder Wobblern gefangen. Die Spinner mit Drillingen haben zu einer deutlich höheren Sterblichkeit geführt (knapp 11% der gefangenen Fische), als Spinner oder Spoons mit Einzelhaken (knapp 2,5% der gefangenen Fische). Da ist er also, der deutliche Unterschied. Was allerdings auch in der Studie getestet wurde, waren kleine Wobbler von Rapala mit zwei Drillingen. Das Ergebnis? Überraschend, denn keiner von den 126 (!) mit Wobblern und zwei (!) Drillingen gefangenen Bach-Saiblinge ist gestorben!

Alles nur Salmoniden – Abrüsten hat da Tradition

Man sieht also deutlich, dass der Einzelhaken und damit das Abrüsten, in vielen Fällen kaum, bis gar keinen Vorteil bringt. Jetzt kommt natürlich der Einwand, dass es sich bei den Studien ausschließlich um Versuche an Salmoniden handelt. Salmoniden haben eine völlig andere Maulanatomie als Barsche und sind daher vielleicht nicht als Vergleichsfisch zu gebrauchen. Stimmt. Gucken wir also, was es noch so an spannenden Studien gibt, die sich mit dem Thema „Abrüsten“ von Wobblern beschäftigen.

Barsch Drilling Einzelhaken Abrüsten

teile den Beitrag und unterstütze uns ✌🏻

Über den Salmoniden-Horiozont hinaus

Abrüsten im Salzwasser – Wir nähern uns den Barschen – Roter Trommler (Sciaenops ocellatus) und Gefleckter Umberfisch (Cynoscion nebulosus) aus den USA

Eine Studie von 1993 Mortalität von Roten Trommlern und Gefleckten Umberfischen 3 Tage nach dem Fang untersucht. Ziel war es dabei einen möglichen Unterschied zwischen Einzelhaken und Drillingen auf die Mortalität zu untersuchen, gefischt wurde mit Naturködern und Kunstködern. Bei diesen beiden Fischarten zeigte sich, dass die Fische, die auf Kunstköder und Einzelhaken gefangen wurden, eine etwas bessere Überlebensrate nach drei tagen hatten, als Fische, die mit Drillingen gefangen wurden. Die Ergebnisse waren allerdings nicht statitisch eindeutig, so dass ein ZUfall nicht ausgeschlossen werden kann. In diesem Zusammenhang interessant zu erwähnen ist, dass Rote Trommler, die mit Naturködern und Drillingen gefangen wurde, keine Sterblichkeit zeigten, während Rote Trommler, die mit Drillingen und Kunstköder gefangen wurden, eine Sterblichkeit von circa 7% aufwiesen. Das ist deshalb interessant, weil im Normalfall, Naturköder (egal welcher Hakentyp) eine höhere Sterblichkeit nach sich ziehen, als Kunstköder.

Immernoch Salwasser, immernoch Abrüsten, aber Bass – Felsenbarsch (Morone saxatilis) in den USA

Eine 1996 veröffentlichte Studie hat die Sterblichkeit von Felsenbarschen nach dem Fangen und Zurücksetzen untersucht. Auch hier wurden wieder Einzelhaken gegen Drillinge getestet. Gefischt wurde mit Naturködern und mit Spinner, Wobblern Rubber-Jigs. Insgesamt wurden 281 Felsenbarsche von 36 verschiedenen Anglern gefangen. Die Sterblichkeit war am höchsten für Köder, die mit Einzelhaken bestückt waren! Aber es zeigte sich auch deutlich, dass andere Faktoren, als der Hakentyp einen entscheidenden Einfluss auf die Sterblichkeit haben.

Überblicksarbeiten – Viele Arten, viele Fänge, keine Unterschiede durch Abrüsten

2005 wurde in den USA ein sogeannter „Review“, also eine Überblicksarbeit, die mehrere Studien zusammenfasst, veröffentlicht, die als Ziel hatte, die Faktoren zu identifizieren, die eine hohe Mortalität nach dem catch and release zur Folge haben. In dieser Studie fanden verschiedenste Datenquellen Eingang und es wurden insgesamt mehr als 30 verschiedene Fischarten untersucht. In Bezug auf die Sterblichkeit konnte auch diese Studie keinen Unterschied zwischen Einzelhaken und Drillingen feststellen. Hinzu kommt, dass es auch in Bezug auf die Zeit die zum Abhaken benötigt wird, nur einen sehr kleinen Unterschied zwischen Haken mit und ohne Widerhaken gab. Eine Tatsache, die ich auch im Angangs verlinkten Artikel schon beschrieben hatte und die auch zu Irritationen führt. Im Allgemeinen hat auch diese Studie wieder festgestellt, dass andere Faktoren, als der Hakentyp, die Mortalität von Fischen wesentlich stärker beeinflussen.

Noch ein Überblick für Süßwasserarten – Wieder kein Unterschied durch Abrüsten

Zu guter letzt soll hier noch auf eine weitere Überblicksarbeit aus dem Jahr 2011 eingegangen werden. Diese Arbeit ahtte explizit Süßwasserfische im Fokus, die in Europa heimisch sind. Die Ergebnisse sind sehr interessant. Zunächst sei erwähnt, dass die Mortalität nach dem Zurücksetzen für alle untersuchten Fischarten gering war und im Schnitt unter 10% lag. Perciden, als Barsch und Zander, sind allerdings besonders anfällig. In dieser Arbeit zeigte sich, dass die Sterblichkeit mit Naturködern und EInzelhaken mit WIderhaken, wesentlich höher ist, als mit Kunstködern und Einzelhaken ohne Widerhaken. Allerdings zeigt sich auch hier, dass der Hakentyp, also Einzelhaken oder Drilling, keinen Einfluss auf die Mortalitätsrate hat.

advertisement / Werbung

Abrüsten: Sterblichkeiten von verschiedenen Salmoniden gefangen mit Einzelhaken oder Drilling

Tabelle aus:

DuBois, R. B., & Dubielzig, R. R. (2004). Effect of hook type on mortality, trauma, and capture efficiency of wild stream trout caught by angling with spinners. North American Journal of Fisheries Management, 24(2), 609-616.

 

Um immer auf dem Laufendem zu bleiben und keine Artikel und Podcasts zu verpassen, empfielt es sich meinem Instagram Account zu folgen (@martin_fishscience) und natürlich die App MFByou zu haben!

HÖR MAL IN UNSERE PODCASTS REIN!

Einzelhaken oder Drilling? Was denn nun?!

Andere Faktoren als der Haken und damit das Abrüsten sind viel wichtiger

Viele der genannten Studien haben eins immer wieder gezeigt, es gibt viel wichtigere Faktoren, die die Sterblichkeit nach dem Zurücksetzen beeinflussen, als der Hakentyp, also Einzelhaken oder Drilling, also Abrüsten oder nicht. Dazu gehören ganz entscheidende Faktoren, wie die Temperatur, dazu gehört aber auch ganz wesentlich die Erfahrung des Anglers. Wichtiger als der Hakentyp, ist auch die Position an der der Fisch gehakt ist.

Kiefer ist gut, Kiemen sind schlecht – Abrüsten ändert nichts

Sind Barsche im Kiefer gehakt, ist die Überlebenschance größer, als wenn sie in den Kiemen gehakt sind. Und hier setzt auch das Prinzip des Abrüstens an. Sollte ein Fisch mal tief gehakt sein, soll durch einen Einzelhaken das Abhaken einfacher und schneller gehen, als mit einem Drilling. Das scheint logisch und ist vermutlich auch richtig. Ist aber auch ganz entscheidend von den Fähigkeiten des Anglers abhängig! Und ein wichtiger Punkt kommt hinzu. Viele rüsten ähnlich ab, wie im obigen Beitrag zu sehen. Hier wurde nur der hintere Drilling durch einen Einzelhaken ersetzt, quasi 50% Abrüsten. Dieser Wurde auch noch zusätzlich mit Federn oder ähnlichem ausgestattet. Das kann ein fataler Fehler sein, nicht für den Profi, wohl aber für einen Einsteiger oder Gelegenheitsangler!

Einzelhaken werden häufig tiefer inhaliert – Downsides vom Abrüsten

Studien haben gezeigt, dass Einzelhaken häufiger tiefer von Fischen geschluckt werden. Ein Drilling „verkeilt“ sich eher weiter vorn im Maul, während ein Einzelhaken „durchrutscht“ bis zum Schlund. Ein Nachteil des Abrüstens! Das heißt, dass ich den Einzelhaken zwar im Fall der Fälle schneller lösen kann (wenn ich genug Erfahrung habe, anonsten trifft auch das nicht zu!), aber die Wahrscheinlichkeit, dass ein Haken tief inhaliert wird, ist auch wesentlich größer. Hinzu kommen die Federn im obigen Beispiel. Diese ermöglichen es dem Barsch, den Haken noch besser einzusaugen. Das erhöht die Gefahr eines zu tief sitzenden Hakens! Für einen extrem erfahrenen Angler wie Johannes Dietel spielt das kaum eine Rolle. Bisse werden früh erkannt und es wird schnell angeschlagen. Für weniger erfahrene Angler ist das aber nicht immer der Fall und das ermöglicht ein tiefes Inhalieren des Einzelhakens durch den Barsch. (Hier spielt vermutlich auch die Aktion der Rute eine wesentliche Rolle, aber das nur am Rande.)

Der freie Drilling ist ein große Gefahr

Wie gesagt, wurde im obigen Beispiel nur der hintere Drilling des Kunstköders entfernt. Der vordere Drilling ist nach wie vor am Köder. Dieser Drilling ist die eigentlich größere Gefahr, die zwar nicht direkt zur Sterblichkeit führt, aber den Fisch nachhaltig beeinträchtigen kann. Denn Verletzungen von außen und den Kiemen oder Augen, sind weitaus häufiger der Fall, als das ein Fisch nach dem zurücksetzen stirbt. Diese Gefahr bleibt bei der oben gezeigten Form der „Abrüstung“ völlig erhalten. Wenn man abrüstet, sollte man auch den vorderen Drilling entfernen, warum auch nicht? (Anmerkung: Ich bin nicht unbedingt der Meinung, dass das Risiko eines von außen zusätzlich gehakten Fisches drastisch reduziert wird, aber es wäre zumindest konsequent).

teile den Beitrag und unterstütze uns ✌🏻

Licht ins Dunkel – Einzelerfahrungen gegen generelle Aussagen

Ich kann es schon hören: „Ich habe Fische immer einfacher mit Einzelhaken, als mit Drilling lösen können!“ usw. Auch Johannes Dietel hat mir erklärt, dass er diese Erfahrung gemacht hat. Und bei der Anzahl an Barschen die er gefangen hat, sei das eine valide Aussage. Das mag für Johannes Dietel stimmen, ist aber im Kern grundlegend falsch. Denn die Anzahl der gefangenen Barsche ist völlig irrelevant, so lange ein und dieselbe Person sie gefangen hat! Ich fange jede Saison um die 1000 Barsche. Ich rüste keinen Köder ab. Warum? Im letzten Jahr sind mir genau zwei (!) Barsche wegen zu tief geschluckter Drillinge verendet. Woran liegt das? Am Drilling? Am Wetter bei dem ich raus fahre zum angeln? An meiner Rute? An meiner Art zu angeln? Das alles sind potenzielle Möglichkeiten und darum ist es absolut fahrlässig, zu behaupten, dass ein Einzelhaken generell fisch-schonender sei, als ein Drilling und das Abrüsten ein MUSS für jeden ANgler sein sollte. Der nutzen des Abrsüstens ist extrem stark vom Angler abhängig und kann sogar negative Folgen haben!

Ist Abrüsten sinnvoll? Ein möglicher Versuchsaufbau

Um wirklich zu zeigen, dass Abrüsten für eine große Anzahl an Anglern wirklich Sinn macht, müsste man einen Versuch wie folgt aufbauen (oder ähnlich aufbauen):

12 Angler treffen sich an einem Gewässer. 6 davon sind Anfänger und die anderen 6 sind erfahrene Angler. Die Angler werden auf Boote aufgeteilt. Jeweils die gleiche Anzahl an Anfängern und „Profis“. Alle bekommen exakt die gleiche Angelausrüstung. Von den 12 Ködern sind allerdings 6 mit Einzelhaken und 6 mit Drillingen ausgesattet. Und dann beginnt das Angeln. Die Köder werden zufällig ausgelost und nach einer bestimmten Zeit werden die Köder getauscht. Das wird mehrere Male wiederholt, bis der Angeltag zu Ende ist. Von jedem Barsch wird notiert, wo er gehakt wurde, womit und von wem. Danach kommt die Auswertung. Ich wäre auf das Ergebnis sehr gespannt, vielleicht ist es der Barsch-Papst auch?

advertisement / Werbung

Martin Friedrichs

MARTIN FRIEDRICHS

Martin ist Doktorand am Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei in Berlin. Sein thematischer Schwerpunkt liegt bei der Fließgewässerökologie und dem Naturschutz. Neben der Promotion ist Martin begeisterter Angler und für uns als Wissenschaftsjournalist tätig. Er wirft für Dich einen Blick hinter die Fakten & Mythen im Angelbereich. Eben mehr als nur Angeltipps! Hier geht es um knallhartes Faktenwissen rund ums Angeln, welches Martin mit den dazugehörigen Studien belegt. Sei dabei, diskutiere mit und gestalte eine nützliche Wissensdatenbank mit Angeltipps von Anglern für Angler!

HÖR MAL IN UNSERE PODCASTS REIN!

Literatur:

DuBois, R. B., & Dubielzig, R. R. (2004). Effect of hook type on mortality, trauma, and capture efficiency of wild stream trout caught by angling with spinners. North American Journal of Fisheries Management, 24(2), 609-616.

Lasater, J. E., & Haw, F. (1961). Comparative hooking mortality between treble and single hooks on silver salmon. Pacific Marine Fisheries Commission Bulletin, 5, 73-76.

Diodati, P. J., & Richards, R. A. (1996). Mortality of striped bass hooked and released in salt water. Transactions of the American Fisheries Society, 125(2), 300-307.

Matlock, G. C., McEachron, L. W., Dailey, J. A., Unger, P. A., & Chai, P. (1993). Management Briefs: Short-Term Hooking Mortalities of Red Drums and Spotted Seatrout Caught on Single-Barb and Treble Hooks. North American Journal of Fisheries Management, 13(1), 186-189.

Nuhfer, A. J., & Alexander, G. R. (1992). Hooking mortality of trophy-sized wild brook trout caught on artificial lures. North American Journal of Fisheries Management, 12(3), 634-644.

Hühn, D., & Arlinghaus, R. (2011). Determinants of Hooking Mortality in Freshwater. In American Fisheries Society Symposium (Vol. 75, pp. 141-170).

Bartholomew, A., & Bohnsack, J. A. (2005). A review of catch-and-release angling mortality with implications for no-take reserves. Reviews in Fish Biology and Fisheries, 15(1-2), 129-154.

unterstütze uns 🙏🏼 und teile den Beitrag 😍
Whatsapp
SOCIALICON
Februar 26, 2020
|

Related Posts

Open chat
💬 whatsapp support

SCHON ÜBER 1.500 KALENDER SIND WEG!

Schnapp Dir den 2020er MFB Adventskalender.